7. Winterfachtagung Reit im Winkl 2016Dieses Seminar wird angeboten & veranstaltet von: Steuerberaterverband Westfalen-Lippe e.V.

Reit im Winkl:

Zusammenspiel aus Lebendigkeit und Ruhe in seiner Ursprünglichkeit erleben.
Traumhafte Eindrücke und der sanft knirschende Schnee unter den Schuhen - das ist eine Umgebung, wie sie sonst nur im Märchen zum Leben erwacht.
Das malerische Bergdorf Reit im Winkl mit seiner kristallklaren Luft und dem unvergleichlichen Bergpanorama ist der Ort, wo solche Vorstellungen wahr werden. Nicht umsonst ist der bayerische Alpenort alljährlich das Ziel vieler Wintersportler und Erholungssuchenden.

Was liegt also näher, als hier die perfekte Verbindung zu finden zwischen Erholung und Wissenserwerb; fernab vom Stress und Hektik des (steuerlichen) Alltags in einer Atmosphäre der Entspannung und Ruhe.

Die Veranstaltung ist in vollem Umfang anerkannt als Pflichtfortbildung für den Fachberater für Unternehmensnachfolge
DStV e.V. (abzüglich der Pausen).


Das Seminar wird in Kooperation mit dem Steuerberaterverband Hamburg e.V., dem LSWB Bayern und dem Landesverband Baden-Württemberg durchgeführt.

Alle Informationen zur 7. Winterfachtagung finden Sie auch auf www.steuerfachtagung.info/reit_im_winkl/.

Tagung:

Mittwoch 02.03.2016 - Freitag 04.03.2016
Zeit: jeweils von 09.00 - 12.30 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr

Teilnehmergebühr:

Teilnehmergebühr für Verbandsmitglieder und Mitglieder der Verbände im DStV, Berlin:

€ 650,00 zzgl. 19 % USt 123,50 € Gesamtbetrag € 773,50

Teilnehmergebühr für Nichtmitglieder:

€ 975,00 zzgl. 19 % USt 185,25 € Gesamtbetrag € 1.160,25

Einzeltage: Mittwoch, Donnerstag, Freitag

Mitglieder / Nichtmitglieder
je Tag 290,00 € (incl. 46,30) / 410,00 € (incl. 65,46)

Neben dem unten stehenden Seminarprogramm wird folgendes Unterhaltungsprogramm angeboten (Änderungen vorbehalten):

Dienstag, 01.03.2016
Begrüßungsabend mit Abendessen (inkl. Getränke) ab 18.00 Uhr auf der Sonnenalm "Winkelmoos"
Der Bustransfer startet ab 17.30 Uhr vor dem Hotel Unterwirt. Für einen Rücktransfer stehen Busse ab 21.00 Uhr zur Verfügung.
€ 50,00 inkl. 19 % USt pro Person

Donnerstag, 03.03.2016
Abendveranstaltung mit Abendessen (inkl. Getränke) ab 19.30 Uhr auf der "Seegatterl Alm"
Der Bustransfer startet ab 19.00 Uhr vor dem Hotel Unterwirt. Für einen Rücktransfer stehen Busse ab ca. 22.30 Uhr zur Verfügung.
€ 60,00 inkl. 19 % USt pro Person



 
Termine:
Zur Zeit leider keine aktuellen Termine für dieses Seminar!
Sollten Sie Interesse an diesem Seminar haben und aktuelle Termine für dieses Seminar wünschen, können Sie unser Anfrage-Formular nutzen, um uns Ihr Interesse an diesem Seminar mitzuteilen.


 
Gliederung

Mittwoch, den 02.03.2016

Der  erbrechtliche Fall - Erbrechtliche Grundlagen, Richtige Gestaltung von Testament und Vermögensnachfolge


Referent: Josef M. Kaspar, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Erbrecht

Vorweggenommene Erbfolge in der Steuerberaterpraxis

• Absicherung des Übergebers durch Gegenleistungen und Rückfallklauseln
• Grundstückschenkung unter Nießbrauchsvorbehalt: Inhaltliche Ausgestaltung des Nießbrauchs
• Überleitung von Rechten aus dem Überlassungsvertrag durch den Sozialhilfeträger?

Vermeidung immer wiederkehrender Fehler bei Testament und Erbvertrag


• Neue Europäische Erbrechtsverordnung für Erbfälle seit 17.08.2015
• Berliner Testament - ein Auslaufmodell?
• Abgrenzung Erbeinsetzung von Vermächtnis
• Unterschied zwischen Vorausvermächtnis und Teilungsanordnung
• Testamentsgestaltung bei vermögenden Ehegatten - Nießbrauchslösung, Freibeträge Enkel
• Testamentsgestaltung für die „Normalfamilie“, die „Patchworkfamilie“ und für geschiedene Ehegatten
• Bindungswirkung von Ehegattentestament und Erbvertrag
• Behinderten- und Bedürftigentestament („Hartz IV“)

Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Altersvorsorgevollmacht

• Unentbehrliche Ergänzung zur letztwilligen Verfügung
• Gesetzliche Regelung der Patientenverfügung
• Sind die in der Praxis verbreiteten Altersvorsorgevollmachten tauglich?
• Die Vermengung der Interessen von Vollmachtgebern und Bevollmächtigten

Gesetzliche Erbfolge


• Unerwünschte Folgen der gesetzlichen Erbfolge und deren Vermeidung
• Auswirkung des Güterstandes auf die Erbfolge
• Übergang von Mietwohnungen im Todesfall

Erbengemeinschaften

• Streit unter den Miterben - Erbauseinandersetzungsklage
• Ausgleichung von lebzeitigen Schenkungen - richtige Gestaltung der Überlassungsverträge
• Vermeidung von Erbengemeinschaften

Pflichtteilsrecht


• Verminderung und Umgehung des Pflichtteilsanspruchs
• Pflichtteil an Lebensversicherungen?
• Inhalt und Form der Auskunft, insbesondere Aufnahme durch Notar
• Pflichtteilsergänzung bei Schenkungen
• Abschmelzmodell bei der Pflichtteilsergänzung
• Anrechnung eigener Schenkung auf den Pflichtteil?

Haftung für Nachlassverbindlichkeiten


• Vermeidung der persönlichen Haftung des Erben
• Nachträgliche Anfechtung der Erbschaftsannahme
• Lebensversicherungen in der Nachlassinsolvenz

Testamentsvollstreckung - attraktives Betätigungsfeld für Steuerberater

• Der Steuerberater als Testamentsvollstrecker
• Durchführung der Testamentsvollstreckung in der Praxis
• Vergütung des Testamentsvollstreckers


Donnerstag, den 03.03.2016

Änderungen bei der Unternehmensnachfolge aus erbschaftsteuerlicher Sicht

Referent: Dipl.-Kfm. Klaus H. Deist, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.),           Zertifizierter Testamentsvollstrecker mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Unternehmens- und Vermögensnachfolge

1          Urteil des BVerfG vom 17.12.2014
1.1       Begünstigungen für Betriebsvermögen
1.2       Verschonungsregelungen
1.3       Verwaltungsvermögen
1.4       Lohnsummenregelung

2          Bewertung von Betriebsvermögen
2.1       Regelungen im BewG
2.2       Branchenspezifische Bewertungsverfahren
   
3          Begünstigtes Vermögen   
3.1       Begünstigungsfähiges Vermöge
3.2       Auslandsvermögen
3.3       Stichtag   
3.4       Abgrenzung nach dem Hauptzweck           
3.5       Konsolidierte Betrachtung und Verbundvermögensaufstellung   
3.6       Finanzmittel   
3.7       Freigrenze von 10% des Nettowerts des begünstigten Vermögens
3.8       Gesonderte Feststellungen

4          Verschonungsregelungen   
4.1       Regelverschonung   
4.2       Gleitender Abzugsbetrag
4.3       Optionsverschonung   
4.4       Begünstigtes Vermögen ab 116/142 Millionen Euro
4.5       Weitergabe an Dritte   
4.6       Rückwirkender Wegfall der Begünstigungen
4.6.1    Entnahmebegrenzung
4.6.2    Reinvestitionsklausel
4.6.3    Anzeigepflicht

5           Lohnsummenregelung   
5.1       Freistellung von Kleinstbetrieben
5.2       Betriebe mit bis zu 15 Beschäftigten
5.2.1    Betriebe mit 4 bis 10 Beschäftigte   
5.2.2    Betriebe mit 11 bis 15 Beschäftigte   
5.3       Betriebe mit mehr als 15 Beschäftigte
5.4       Lohnsummenfristen   
5.5       Ausgangslohnsumme   
5.6       Mindestlohnsumme
5.7       Anzeigepflicht
5.8       Fälle der Betriebsaufspaltung
   
6          Prüfschwellen von 26 und 52 Millionen Euro
6.1       Verschonungsabschlag bei Großerwerben
6.1.1    Unwiderruflicher Antrag   
6.1.2    Familiengeführte Unternehmen   
6.2       Mehrere Erwerbe innerhalb von 10 Jahren
6.3       Verschonungsbedarfsprüfung   
6.3.1    Einzubeziehendes Vermögen
6.3.2    Stundung der verbleibenden Steuer bei erheblicher Härte   
6.3.3    Erlass
6.3.4    Stundung

7          Zusammenfassender Überblick
7.1       Bisherige Reglungen
7.2       Entwurf der Neuregelungen

8          Handlungsempfehlungen   
8.1       Poolvereinbarung   
8.2       Hinweise der BStBK zur Bewertung von KMU   
8.2.1    Bewertung von Unternehmen für steuerliche Zwecke
8.2.2    Auswahl eines geeigneten Bewertungsverfahrens   
8.2.3    Besonderheiten von KMU   
8.2.4    Kapitalisierung der künftigen finanziellen Überschüsse   
8.3       Güterstandsschaukel  einsetzen   
8.3.1    Enterbung des Ehegatten/Ausschlagung durch den Ehegatten
8.4       Generationensprung nutzen   
8.4.1    Zuwendungsnießbrauch   
8.4.2    Ausschlagung der Erbschaft   
8.5       Neues Sachwertverfahren bei der Immobilienbewertung   
8.6       Erb- und schenkungsrechtliche Probleme bei Personenunternehmen   
8.6.1    Einzelunternehmen   
8.6.2    Personengesellschaften   
8.6.3    Vorsicht bei Betriebsaufspaltungen und Sonderbetriebsvermögen   


Freitag, den 04.03.2016

Ertragsteuerliche Aspekte der Unternehmensnachfolge

Referent: MR Dr. Thomas Eisgruber,
Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, Landesentwicklung und Heimat

I.    Grundsätzliches

II.    Folgen für Unternehmen bei einem Erbfall

III.    Folgen bei der Erbauseinandersetzung

IV.    Ertragsteuerliche Rechtslage bei vorweggenommenen Erbfolgen

V.    Umwandlungssteuerliche Möglichkeiten und Gefahren bei der Aufnahme von Nachfolgern in ein Unternehmen

















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